Keine Macht den Drogen!

20 Oktober, 2014 | Keine Kommentare

In diesem Sinne trafen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger im ausgebuchten Seminarraum des Aktiv-Hotel in Pirna auf Einladung der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Zollbeamtin Heike Wilsdorf und Jugendamtschef Dietmar Schneider und klärten über die aktuelle Situation von Handel und Konsum der Droge Crystal Meth auf.

Dabei ging es nicht nur um Aufklärung hinsichtlich der Auswirkungen der Droge auf Psyche und Gesundheit der Abhängigen, sondern auch um die Aufgaben und Folgen für den Landkreis. Die synthetisch hergestellte Substanz (Methamphetamin) stimuliert Körper und Geist, so dass Grundbedürfnisse wie Schlafen, Hunger, Durst aber auch Empfindungen wie Schmerzen zurückgestellt werden können. Langfristige Folgen des regelmäßigen Konsums von Crystal Meth sind starke körperliche und psychische Schäden, wie z. B. Schädigung der Haut und der Zähne, Absterben von Nervenzellen, Halluzinationen, Gedächtnisverlust, Panikattacken und Aggressionen.

Da die Droge zu schneller Abhängigkeit führt, ist es Ziel des Landkreise und der Staatsregierung präventiv tätig zu werden und den Erstkontakt mit der Droge zu vermeiden. Dazu gehört selbstredend die Verfügbarkeit von Crystal Meth durch polizeiliche Kontrollen und die Herstellung, den Handel und den Schmuggel in enger Zusammenarbeit mit der Tschechischen Republik einzuschränken.

Das Interesse an diesem aktuellen Thema war nicht nur im Auditorium hoch, sondern auch um die Veranstaltung herum konnten wir reges Interesse feststellen. Diese führte dazu, dass Jürgen Grunow, Vorsitzender der KPV, von unterschiedlicher Seite aus gebeten wurde, eine weitere Veranstaltung durchzuführen, um die Vernetzung aller zu erreichen, die helfen können und bereit sind, Crystal Meth wenigstens zum einem Teil aus unserer Region zu verbannen.